RETO EGLOFF ARCHITECT AG

info@retoegloff.ch
+41 79 880 45 32

St. Jakob-Strasse 103
9000 St.Gallen

 

 

Reto Egloff

MAS UZH Real Estate
Architekt M.Sc. USI-AAM
reto@retoegloff.ch

Reto Egloff stammt aus einer Toggenburger Baumeisterfamilie, arbeitete nach Beendigung seiner Hochbauzeichnerlehre im Atelier von Peter Zumthor
und studierte an der Accademia di archittura Mendrisio der Università della Svizzera italiana, wo er unter der Leitung von Valerio Olgiati diplomierte.
Neben der Tätigkeit als Architekt war er als Gastkritiker an der «Eidgenössische Technische Hochschule» in Zürich, der «Chinese University of Hong Kong und der «Universität Spiru Haret» in Bukarest eingeladen.

2018 – 2019 MAS in Real Estate / CUREM - Universität Zürich UZH
2019 Umwandlung Einzelfirma in RETO EGLOFF ARCHITECT AG
2014 Urban Psychology / CUREM - Universität Zürich UZH
2010 Gründung RETO EGLOFF ARCHITECT

2009 – 2009 Projektleitung bei Thomas K. Keller, Architekt ETH BSA SIA
2009 – 2009 Mitarbeit als Entwurfsarchitekt bei Finenco Architects (HK) Co., Ltd. Shanghai P.R. in China
2003 – 2008 Master of Science in Architektur an der Università della Svizzera italiana in Mendrisio (USI / AAM), Diplomarbeit bei Prof. Valerio Olgiati
2000 – 2002 Mitarbeit bei Peter Zumthor, Haldenstein Schweiz
1996 – 2000 Berufslehre als Hochbauzeichner bei Kunstwekstatt Ebnat-Kappel
1978 Geboren in Neu St. Johann, SG

Mitgliedschaft: SIA - Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein / Schweizer Heimatschutz / A-F-O Architektur Forum Ostschweiz / Quartierverein Nordost-Heiligkreuz




Janine Alge

Architektin, Bachelor of Science in Architektur
alge@retoegloff.ch

seit 2021 Mitarbeit bei RETO EGLOFF ARCHITECT AG

 



Timo Fust

Architekt, Bachelor of Arts in Architektur / Zimmermann EFZ
fust@retoegloff.ch

seit 2020 Mitarbeit bei RETO EGLOFF ARCHITECT AG




Mitarbeit

Zur Zeit ist unser Team vollständig. Wir halten aber ständig Ausschau nach motivierten Mitarbeitenden.

Gerne hören wir von dir oder heissen dich herzlich willkommen bei uns an der St.Jakob-Strasse 103.



Büro

Reto Egloff Architect AG ist ein auf Denkmalpflege und Anlageobjekte spezialisiertes Architekturbüro, mit dem Erstreben etwas zu schaffen, auf dem nächste Generationen aufbauen können. Als Architekturbüro oder Bauherrenvertreter erarbeitet das Büro Projektentwicklungen bis und mit Ausführung. Hierbei liegt der Fokus auf ökonomischer und qualitativ hochwertiger Architektur.

 

 

Aktuelle Projekte

Umbau / Aufstockung Bürglistrasse 2+4, St.Gallen

Das Wohnhaus mit Restaurant an der Bürglistrasse 2+4 soll durch eine zonenkonforme Aufstockung unter Berücksichtigung des Ortsbilds saniert und umgebaut werden. Der Rückbau der Garage auf der Nord-Ost Fassade ermöglicht die Erstellung von einer Gartenfläche für die beiden östlichen Hochparterrewohnungen, wobei durch die geplanten Balkone und die Dachterrasse alle Wohnungen eine direkte Verbindung nach aussen und dem Quartier erhalten.

 

Leistung: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2019-2021
Baukosten: 2.5 Mio. CHF
Geschossfläche: 486 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlage- und Renditeobjekt / schützens- und erhaltenswerte Bauten/ Ortsbildschutzgebiet

 

 

 

Umbau Spisergasse 23, St.Gallen

Die Liegenschaft an der Spisergasse 23 ist eines der ältesten noch bestehenden Gebäude in der Altstadt von St.Gallen. Es wurde nach dem Stadtbrand im 15. Jahrhundert wieder neu aufgebaut und in mehreren Etappen aufgestockt. Im ersten Obergeschoss des Gebäudes wurde bei einem Umbau ein Wandgemälde aus dem Jahr 1553 entdeckt. Nach der Entdeckung wurde es aufwändig restauriert und befindet sich nun in einem sehr guten Zustand. Durch den Umbau soll die Liegenschaft wieder auf ihren historischen Zustand rückgebaut und mit zeitgemässen Eingriffen aufgewertet werden. Dadurch entstehen in den Obergeschossen vier Wohneinheiten und im Erdgeschoss eine räumlich attraktive Verkaufsfläche mit Zugang zum Innenhof.

 

Leistung: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2020-2021
Baukosten: 800’000 CHF
Geschossfläche: 397 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlage- und Renditeobjekt / schützens- und erhaltenswerte Bauten/ Ortsbildschutzgebiet

 

 

 

Umbau Haus Lotti Oberschönau, Dietschwil SG

Das Wohnhaus mit angrenzender Scheune soll für eine ganzjährige Wohnnutzung einer Familie, ohne nach aussen wahrnehmbare Erweiterung umgebaut werden. Die Eternitfassade des Wohnhauses , welche nach dem Stand von 1972 ergänzt wurde, wird durch eine horizontale Holzschalung ersetzt und somit dem Ursprungsstand sowie der bestehenden Nordfassade des Wohnhauses angeglichen.

 

Leistung: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2020-2021
Baukosten: 650’000 CHF
Geschossfläche: 382 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlageobjekt / Einfamilienhaus / Landschaftsschutzgebiet

 

 

 

 

Abgeschlossene Projekte

Sanierung MFH Eichenstrasse, St.Gallen

Das aus dem Jahr 1890 stammende und in der Schutzzone „Gebiete mit besonderem baulichem Erscheinungsbild“ befindende Jugendstilhaus wurde um 1970 von ihrer ursprünglichen Organisation und Erscheinungsbild getrennt. Aus diesem Grund wurde mit der Kernsanierung die Bausubstanz wieder auf ihren historischen Zustand gebracht. Dabei wurde eine Reorganisation des Grundrisses getätigt sowie die Steigzonen neu platziert, um den Charme des Jugenstilhauses wieder aufleben zu lassen. Küche und Bad erhielten eine zeitgemässe Renovation und verfügen über moderne Armaturen und Geräte. Zur Steigerung der Wohnqualität wurden die Zwischenböden ausgedämmt und die Kassetten- und Fischgratböden geschliffen und neu versiegelt. Ausserdem wurde die optimal gelegene Dachterrasse mit Weitblick reaktiviert und mit einem neuen Bodenbelag bestückt. Mit diversen brandschutztechnischen Eingriffen hat man das fast 150-jährige Haus auf den neusten Stand gebracht.

 

Leistung: Planung, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2020
Baukosten: 450’000 CHF
Geschossfläche: 610 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlage- und Renditeobjekt / Gebiete mit besonderem baulichen Erscheinungsbild / Jugendstil

 

 

 

Schulungsräume Polizeischule Ostschweiz, Amriswil

Der aktuellen Mieterschaft entsprechend sollen die bestehenden Büroräume im ehemaligen Kinogebäude wieder geöffnet und nach den Bedürfnissen bestmöglich ausgenutzt werden. Der Entwurf ermöglicht eine spannenden Lösung der Raumaufteilung in Kombination mit den Dachschrägen.

 

Leistung: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2020
Baukosten: 950’000 CHF
Geschossfläche: 495 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: Pensionskasse

Charakteristik: Umbau / Brandschutzertüchtigung

 

 

 

Wettbewerb Dreifachkindergarten, St.Gallen

Der Entscheid ein zweigeschossiges Gebäude ohne Keller und minimierter Erschließung vorzuschlagen, ergibt ein sehr kompaktes Volumen. Das Terrain ermöglicht, dass beide Geschosse ebenerdig erschlossen werden können und der direkte Zugang zum Aussenraum für beide Geschosse gewährleistet ist.
Die drei Kindergärten im Erdgeschoss haben ihre eigenen gedeckten Eingangsbereiche. Die Loggia ähnlichen Eingänge bieten die Möglichkeit, die Gruppen zu sammeln. Im Sommer können die Kinder ihre schmutzigen Schuhe draussen unter der Bank lassen. Die Garderobe dient als Schmutzschleuse und Windfang. Jeder Kindergarten hat seinen eigenen Materialraum und seine eigene Nasszelle, an die jeweils die Küchenzeile anschließt. Der große Hauptraum ist zur „Schlucht" hin orientiert. Bei gutem Wetter im Sommer ist die „Veranda“ und Spielwiese vom Hauptraum direkt zugänglich. Der Gruppenraum kann mit einer Faltwand vom Hauptraum abgetrennt werden.

 

Verfahrensart: offener Projektwettbewerb
Zeitraum: 2020
Auslober: Stadt St.Gallen

Charakteristik: Öffentliche Bauten / Ortsbildschutzgebiet angrenzend

 

 

 

 

Aufstockung Bürgli- & Notkerstrasse, St.Gallen

Das etwas isoliert liegende Quartier an der Notker- und der Bürglistrasse charakterisiert sich durch seine einheitliche, aber schlichte Bebauung in
klassizistischem Architekturstil. (…) Die mehrheitlich dreigeschossige Bebauung ist mit viergeschossigen Gebäuden oder Gebäudegliedern bei den
mehrteiligen Bauten durchsetzt. Charakteristisch für den im Geviert vorherrschenden Typ von Baustil ist zudem, dass die im Gebäudeinnern
angeordnete Nutzung aussen an der Befensterung nicht abzulesen ist. (…) Die Aufstockung erfolgt beidseitig des bereits auf vier Geschosse erhöhten
Gebäudes Bürglistrasse 1, womit entlang der Parkstrasse eine einheitliche, viergeschossige Baustruktur gegenüber dem hohen, mit einem zusätzliche
Mansardgeschoss ausgestatteten viergeschossigen Schulhaus Bürgli entsteht. (…) Mit neuen, einfachen Balkonanbauten wird die Wohnqualität der
Wohnungen verbessert, ohne die charakteristische Schlichtheit der Gebäude einzuschränken. (…) Um die Attraktivität der Wohnungen zu steigern,
werden die Walmdächer aber in analoger Art des Gebäudes Brühlbleichestrasse 11 mit kleinen Flachdach-Terrassenbereichen ausgestattet und mit
einem filigranen Geländer gesichert – einem Element, welches in der Altstadt St.Gallen auf vielen Dächern zu entdecken ist. (…) Die Anpassung der beiden Bauten folgt dem Ziel der Siedlungsentwicklung nach innen, ohne den bestehenden Charakter des Gebietes zu beeinträchtigen.

Städtebauliche Beurteilung durch ERR Raumplaner AG

 

Leistung: Raumplanung, Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2016 – 2021
Auftraggeber: privater Investor

Charakteristik: Anlage- und Renditeobjekt / Gebiete mit besonderem baulichen Erscheinungsbild / Ortsbildschutzgebiet angrenzend

 

 

 



Baueingabe Anbau Doppeleinfamilienhaus "Gartenstadt Waldgut" St.Gallen

Die Siedlung im Waldquartier basiert auf einem Überbauungsplan aus dem Jahr 1910, welcher die Schaffung einer Gartenstadt beabsichtigte und
die Siedlung durch grosszügige Grünräume zwischen den Häusern prägte. Im Zuge der Sanierung und gleichzeitigem Bedürfnis der Wohnraumerweiterung der Eigentümerschaft, soll dem Zweifamilienhaus mit einem Anbau ein offener Wohnraum, mit zusätzlichem Zimmer geboten werden.
Um den Erhalt des besonderen baulichem Erscheinungsbild zu wahren, orientiert sich die Gestaltung des Anbaus am Bestand. Das erweiterte Wohnzimmer erfolgt auf die jeweilige Fassadenhälfte, wobei die neuen Zimmer im Obergeschoss mit getrennten Mansardsatteldächern erfolgen und dem Wohnraum über Glasdächer im Zwischenbereich natürliches Licht ermöglichen. Am Bestand werden nur geringfügige Änderungen vorgenommen,
die Nutzungen der Räume bleiben bestehend. Hinsichtlich des Ortsbildes konnte man sich mit dem Denkmalschutz auf eine Tiefgarage
einigen, wodurch der Charakter und die Gartenstadt, des geschützten Ortsbildes erhalten bleibt.

 

Leistung: denkmalpflegerische Bauermittlung
Zeitraum: 2018
Geschossfläche: 910 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privat
er Investor

Charakteristik: Anlageobjekt / Doppeleinfamilienhaus / Ortsbildschutzgebiet / Gartenstadt

 

 

 

Wohnungssanierung St.Jakob-Strasse, St.Gallen

Den heutigen Bedürfnissen entsprechend wurde die neue Küche im Wohn- und Esszimmer integriert um die Funktion als attraktiver Gemeinschaftsraum zu übernehmen. Anstelle der ehemaligen Küche wurde ein weiteres Schlafzimmer geschaffen welches zudem der ruhigeren Wohnseite ausgerichtet ist.

 

Leistungen: Planung, Ausführung, Bauleitung
Bauzeit: 2019
Baukosten: 85'000 CHF
Geschossfläche: 136 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlage- und Renditeobjekt / Mehrfamilienhaus / Gewerbe- und Wohnungsbau / Ortsbildschutzgebiet / Geschlossene Bauweise

 

 




Mehrfamilienhaus Schützengarten, Speicher

Die Entwicklung und fortlaufende Überprüfung des Gebäudevolumens u. A. anhand eines Modells 1:200 erlaubte es den Architekten einen Baukörper zu definieren, welcher Eigenständigkeit ausstrahlt und sich gleichzeitig wie selbstverständlich in den bestehenden Kontext einzufügen vermag. Mit der Wahl eines Kreuzgiebeldaches wird ein in Speicher traditionell verankerter Dachtypus aufgenommen und auf natürliche Weise hinsichtlich der spezifischen Situation weiterentwickelt. Durch die entlang der Hauptstrasse bewusst mit zwei Giebel gestaltete Fassadenseite wird die Massstäblichkeit der bestehenden Häuserzeilen aufgenommen. Firste / Kreuzgiebel werden bewusst orthogonal zum Verlauf der angrenzenden Strassen (Hauptstrasse sowie Rüschen) ausgerichtet, abermals bezugnehmend auf den bestehenden baulichen Kontext. Die polygonale Form verleiht dem Baukörper seine eigenständige Ausdrucksweise, somit wird durch seine Präsenz im bestehenden Kontext ein neues, spannendes Raumgefüge geschaffen. Der auf der Ostseite der Parzelle geplante grosszügige Vorplatz wertet die bestehende Gesamtsituation im Zusammenhang mit der Haltestelle der Appenzeller Bahnen deutlich auf und kann als Mehrwert für das gesamte Quartier erachtet werden.

Zusammenarbeit mit Stefanie Häusler Architektur, St.Gallen

 

Leistung: Baueingabe
Zeitraum: 2018 – 2019
Baukosten: 3.5 Mio. CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 1'550 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlageobjekt / Mehrfamilienhaus / Eigentumswohnung / historischer Umgebung / Ortsbildschutzgebiet angrenzend

 

 

 

Denkmalpflegerische Renovation mit Ausbau/Aufstockung über den Dächern der Altstadt St.Gallen

Zusammen mit der Denkmalpflege und dem Amt für Baubewilligung der Stadt St.Gallen wurden die bestehenden Räume ausgebaut und das Bauvolumen um einen Essbereich mit Blick über die Dächer der Stadt Richtung Nord-Ost erweitert. Der Entwurf sah vor, der «Stauchung» des Gebäudes zum Innenhof hin, Rechnung zu tragen. Weiterhin soll sowohl der neuen Dachwohnung, so auch das ganze Haus von der Dachterrasse profitieren. Der historische Glasbau diente dem ganzen Entwurf als Konzeptgrundlage und erstrahlt nun wieder im alten Glanz.

 

Leistungen: denkmalpflegerische Renovation; Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Bauzeit: 2018 – 2019
Baukosten: 290'000 CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 115 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlageobjekt / Mehrfamilienhaus / Gewerbe- und Wohnungsbau / Ortsbildschutzgebiet / Altstadt

 

 

 

Konzeptstudienauftrag Umnutzung Haus Bächli Teufen

Durch den Ausbau und die Erweiterung des vorhandenen Fusswegs sowie die Anlegung eines Kräutergartens wird eine direktere, fliessendere und natürlichere Verbindung zum Dorfkern geschaffen. Eine Akzentuierung des denkmalgeschützten Vorplatzes unterstütz die stattliche Südfassade und führt die Nutzer zum traditionellen, unscheinbaren Haupteingang. Das Erdgeschoss dient dem Ankommen und angenehmen verweilen, durch kleine bauliche Veränderungen wird ein grosszügigeres Foyer mit angrenzender Cafeteria geschaffen. Im 1.-3. Obergeschoss findet man unterschiedliche Praxis- und Büroräume des Gesundheitswesens. Der lichtdurchflutete und überhohe Gemeinschaftssaal mit vorgelagerter Terrasse zum Kräutergarten dient den Mietern und der Gemeinde Teufen für gesundheitliche Veranstaltungen. Durch die Rückführung des Dachgeschosses entsteht ein Raum wie im Jahre 1824 und bietet eine authentische Atmosphäre für Bewegungs- und Gesundheitsgruppen. Primär spricht sich unser Konzept für die gewerbliche Nutzung im Gesundheitswesen aus, sekundär wurde die Studie als Wohnraumnutzung entwickelt.

In Zusammenarbeit mit Liviu Vasiu Architekt, Zürich

 

Leistung: Konzeptstudienauftrag (zur Weiterbearbeitung empfohlen)
Zeitraum: 2018
Baukosten: 2.7 Mio. CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 1'740 m2 (SIA 416)
Auftraggeber: Gemeinde Teufen

Charakteristik: Denkmalschutz / Umnutzung / soziale Bauaufgabe / Klassizismus / gestrickter Holzbau

 

 

 

 



Denkmalpflegerische Renovation: Schwimmbad Rotmonten St.Gallen

Das Schwimmbad in Rotmonten wurde 1951 auf Initiative einer privaten Genossenschaft durch die Architekten Ernst Hänny und Ernest Brantschen erbaut. Nach unvorteilhaften Umbauten über die Jahre, soll es unter Berücksichtigung der heutigen Anforderungen denkmalpflegerisch wiederhergestellt werden. Dabei wurde erstrebt die ursprünglichen Raumverwendungen von 1951 beizubehalten. Um den mittleren Teil des Hauptgebäudes, der als Bügelabgabe diente, wieder so frei wie ursprünglich zu gestalten, wurde in Leichtbauweise eine Kombination aus Holztrennwände mit Vorhänge die unterschiedlichen Räume geschaffen und die ursprüngliche Ablagen für die heutige Verwendung als Kästchen vorgesehen. Die ehemalige Sonnenterrasse über dem Kiosk soll gänzlich wiederhergestellt werden um den Badegästen den herrlichen Ausblick auf das Bad und die Ferne wieder bieten zu können.

 

Leistungen: Machbarkeitsstudie
Zeitraum: 2018 – 2019
Geschossfläche: 290 m2 (SIA 416)
Auftraggeber: Stadt St.Gallen

Charakteristik: Öffentlicher Bau / Denkmalschutz / Hänny & Brantschen

 

 

 

 

Büroumbau St. Jakob-Strasse 103, St.Gallen

In einer ehemaligen Bar fand sich der neue Bürostandort der RETO EGLOF ARCHITECT AG an der St. Jakob-Strasse in St.Gallen. Für die Umrüstung als Büroräumlichkeit wurde eine Kernsanierung vorgenommen, bei welcher die volle Raumhöhe ausgenutzt und die grosszügigen Fenster durch Isolierverglasungen ersetzt wurden – um dem städtischen Treiben ungestört teilhaben zu können. Für ungestörte Telefonate im Grossraumbüro wurde die vorhandene Telefonkabine reaktiviert. Die Beleuchtung setzt Akzente um auch als Büro und Ort der Vernissagen spannende Einblicke zu gewähren.

Fotografien von STUDIO Angela Lamprecht

 

Leistungen: Projektierung, Ausführung
Zeitraum: 2018
Baukosten: 100'000 CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 136 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privat

Charakteristik: Anlageobjekt / Mehrfamilienhaus / Gewerbe- und Wohnungsbau / Ortsbildschutzgebiet / Geschlossene Bauweise / Coworking Space

 

 


Denkmalpflegerische Renovation: MFH Goethestrasse, St.Gallen

Bei der Renovierung des Hauses aus dem Jahre 1906 in der Zone «Gebiete mit besonderem baulichen Erscheinungsbild» wird dem Dachgeschoss mit seitlichen Dachfenster mehr Licht ermöglicht und das bestehende Flachdach für eine Nutzung mit einer Absturzsicherung umrandet. Alte Böden von Riemen bis Terrazzo wurden wieder hervorgeholt und in Szene gesetzt. Die Nasszellen aus den 1970er Jahre wurden mit historischem Charme erneuert.

 

Leistungen: denkmalpflegerische Renovation; Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Bauzeit: 2018 – 2019
Baukosten: 100'000 CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 2 Geschosse à 180 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlage- und Renditeobjekt / Denkmalpflege / Gebiete mit besonderem baulichen Erscheinungsbild / Jugendstil

 

 


Neubauprojekt: Mehrfamilienhaus an der Gartenstrasse in Arbon

Um zu erfahren was für ein Renditeobjekt auf einer grösseren Parzelle in einem Wohnquartier umsetzbar wäre, hat sich der Auftraggeber an uns gewandt. Ausgearbeitet wurde ein Mehrfamilienhaus mit der bestmöglichen Ausnutzung unter Berücksichtigung der Quartiereinfügung. Durch die vor- und rückspringenden Balkone und der begrünten Fassade, die mittels Kletterpflanzen im allseitigen Balkonbereich vorgesehen ist, fügt sich das konzipierte Mehrfamilienhaus trotz der Gesamtlänge von 39 Meter gut ins Ortsbild und bietet den Bewohnern durch die Begrünung einen natürlichen Sonnen- und Sichtschutz. Zudem wurden die Grundrisse so entworfen, dass die Wohnfläche, je nach Bedarf, auf derselben Geschosshälfte erweitert werden kann.

 

Leistung: Machbarkeitsstudie
Zeitraum: 2015
Baukosten: 5.5 Mio. CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 1'180 m2 (SIA 416)
Auftraggeber: privater Investor

Charakteristik: Renditeobjekt / Mehrfamilienhaus / begrünte Fassaden

 

 

 

Erweiterung Ostschweizer Polizeischule, Amriswil

Die historischen tragenden Rundwände des ehemaligen Kinos werden mit Garderoben und Duschen umspielt und dienen heute der neben an gelegenen Kampfsporthalle. Die Nassräume sind mit fugenlosem Oberflächensystem versiegelt für eine ruhige Raumoptik und einfaches reinigen. Das Farbkonzept wurde von der bestehenden Schule übernommen. Westlich entsteht ein vollwertiges Verkaufslokal zur Kirchstrasse.

 

Leistungen: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2017
Baukosten: 385'000 CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 240 m2 (SIA 416)
Auftraggeber: Pensionskasse

Charakteristik: Umbau / aufgenommen im Hinweisinventar / Denkmalpflege

 

 

 

 

Ferienhaus Alp, Hemberg

Die Scheune in der Grundschwendi wurde 1971 in ein Wohnhaus umgebaut. Der ursprüngliche Charakter des landwirtschaftlichen Nutzgebäude wurde dadurch zu dem eines Wohngebäudes umgewandelt. Mit dem vorliegenden Bauprojekt soll das Haus innerhalb des Gebäudevolumens erweitert werden und die Gestalt des ursprünglichen Baus wieder erreicht werden. Sowohl im Äusseren als auch im Inneren, soll mit dem Umbau der Ausdruck einer Scheune wiedererlangt und so dem Ursprungsbau und der Lage ausserhalb der Bauzone entsprochen werden. Als Referenz diente eine noch intakte Scheune mit beinahen identischem Aufbau, unweit des Bauobjekts.

Visualisierungen: The Third, Berlin

 

Leistungen: Baueingabe, Ausführung
Zeitraum: 2014
Baukosten: 520'000 CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 290 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Umbau / Strickbau / landwirtschaftliches Nutzgebäude

 

 

 



 

«Weiere Sauna» Frauenbad Dreilinden, St.Gallen

Aus dem Jurybericht: Mit dem beherzten Vorschlag, die eigentliche Sauna in ein Untergeschoss unter das Mittelhaus zu bringen, vermag der Autor durchaus zu überraschen. Er beruft sich hierbei auf Höhlensaunen einer noch jungen Menschheit. Die Gegebenheiten des Ortes und der Baustruktur- insbesondere seiner Symmetrie - werden geschickt genutzt, den Ansatz mit weitgehender Selbstverständlichkeit in den Bestand einzufügen. Die Zurückhaltung der sichtbaren Interventionen ist bestechend, doch beruht sie auf der Unterkellerung einer gleichsam schwimmenden Badehütte aus Holz. Damit gelingt es aber Frauenbadi und Sauna gleichermassen zu entflechten, wie zusammenzuführen: In Begriffen wie «Luftbad» wird ihr eine Promenade, werden die Nutzungen leichtfüssig und mit sicherer Hand in den Bestand eingeschrieben. Von: Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister St.Gallen

 

Verfahrensart: Projektwettbewerb im Einladungsverfahren
Zeitraum: 2017
Auslober: Weiere Sauna Genossenschaft

Charakteristik: Wettbewerb / Naherholungsgebiet / Luftbad

 

 

 


Zentrumsentwicklung mit Landkauf, Güttingen

Die politische Gemeinde sah vor, auf den Parzellen eine gemischte Nutzung zu realisieren. Aus öffentlicher Sicht sollte das Gemeindehaus neu im Zentrum entstehen, auf der restlichen Fläche sollte nebst einem breiten Wohnungsangebot auch Gewerbe und Dienstleistung integrier werden. Die neue Überbauung sollte das Zentrum stärken und für die Bevölkerung ein Begegnungsraum bringen. Für das Konzept soll die leere Mitte als ortsbauliche Eigenheit erhalten und erkennbar bleiben. Dabei wird sie als "Allmend" betrachtet, auf der sich gemeinschaftliches Leben abspielen soll. Die Verbindung Ober- und Unterdorf soll auf mehreren Ebenen hergestellt werden und die "Allmend" so mit dem Dorf verwachsen. (…) Drei Volumina werden in Nord-Süd-Richtung gesetzt und verlaufen mit dem Gelände, das seine ursprüngliche Gestaltung zurückerhält. Durch das Versetzen in horizontaler und vertikaler Richtung gliedern sich die Baukörper ein in die Kleinteiligkeit der dörflichen Nachbarn. (…) Diese drei mehrheitlich Nordost - Südwest verlaufenden Gebäude bilden so die Verknüpfung der ehemaligen Zentren, gewähren ganze Durchblicke und bauen das natürlich gewachsene interessante Dorfcluster weiter. Der Bachraum wird auf seiner gesamten Länge erlebbar und dadurch die Parzelle mit der südlichen Kirchhalde verbunden. Im Zentrum derSiedlung wird schliesslich ein grosszügiger Freiraum geschaffen. (…) Die drei Baukörper erhalten als zusammenhängende Gestaltung eine Holzfassade mit vertikaler Gliederung und changierendem Rhythmus. Die Leichtigkeit und Ungezwungenheit im Ausdruck verbindet Seiten- und Stirnfassaden und tritt in Dialog mit der Baumbepflanzung Otmarsbach. Die Gemeindekanzlei zeigt mit einem fein gestockten Betonsockel und dem Vordach ihre Bedeutung als öffentliches Haus. Abgeschlossen werden die Baukörper durch überstehende begrünte Flachdächer.

In Zusammenarbeit mit Tom Munz Architekt, St. Gallen,
Mettler Landschaftsarchitektur Berlin und Hess Immobilien AG, Amriswil

 

Verfahrensart: Investorenwettbewerb nach Präqualifikation
Zeitraum: 2015
Baukosten: 17.5 Mio. CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 7'860 m2 (SIA 416)
Auslober: Gemeinde Güttingen

Charakteristik: Zentrumsentwicklung / Mischnutzung / Neubau / Wohn- und Gewerbebau

 

 

 


Altersheim mit Demenzabteilung und Alterswohnungen, Gossau

Als konsequente Fortsetzung der volumetrischen Setzung zeigt sich der kreuzförmig aufgebaute Grundriss mit einem klaren Zentrum im Kreuzungspunkt. Diese Mitte ist als Leerraum mit grossem Atrium ausgebildet - im Gegensatz zu den "gefüllten" Flügeln. Dieses Atrium sorgt für die vertikale Verbindung aller Geschosse. Um das zenital belichtete Zentrum gruppieren sich die dienenden Räume für das Pflegepersonal. Von der Mitte gehen die vier Arme ab zu den Zimmern und Wohnungen. Die Korridore gehen an den Fassaden über in breite Aufenthaltsräume. Alle Zimmer und Wohnungen öffnen sich auf ihrer gesamten Breite auf eine Balkonschicht. So kann der individuelle Wohnraum nach Wunsch erweitert werden und die ganze Fassade wird belebt. Die Balkone übernehmen ausserdem die Entfluchtung
.

 

Verfahrensart: offener Projektwettbewerb
Zeitraum: 2015
Geschossfläche: 11'190 m2 (SIA 416)
Auslober: Sana Fürstenland AG

Charakteristik: Wettbewerb / Alterswohnungen / Wohnen

 

 

 

Umbau Haus Rotmonten, St.Gallen

Anhand der bereits vorhandener Baueingabe wurde die Ausführungsplanung und Bauleitung für das Wohnhaus übernommen. Der Umbau umfasste die wärmetechnische Optimierung der Aussenwand im Eingangsbereich und sämtlicher Fenster. Sowie einen neu erstellten Velounterstand.

 

Leistungen: Ausführungsplanung, Bauleitung
Zeitraum: 2014
Baukosten: 240'000 CHF (BKP 1-9)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlageobjekt / Umbau / Einfamilienhaus

 

 

 

Gastliches Haus, Ebnat-Kappel

Die Aufgabe umfasst die Projektierung eines Zentrums, das den Ansprüchen einer "Gastlichen Kirche" gerecht wird. Das gastliche Haus präsentiert sich symbiotisch mit der Kirche. Die Kirche wird umfasst von einer Begegnungszone, welche die Steinfelsstrasse als Platz erscheinen lässt, in einem so genannten "Shared Space". Ohne Wenn und Aber, ohne Rabatten, Randsteine und Strassenführung. Der ganze Kirchhügel soll in Zukunft durch einen einheitlichen Bodenbelag einen grossen Platz aufspannen. Dank der leichten Neigung bleibt nach wie vor lesbar, dass wir uns auf dem Kirchhügel von Ebnat befinden. Der offene Neubau richtet sich nach Norden. Das Kirchgemeindezentrum lädt durch grosse Öffnungen in der Fluchtlinie der bestehenden Häuser ein und richtet sich gleichzeitig zum Platz. Das Foyer ist die Weiterführung dessen im Raum. Vorbei am Empfang, betritt man den erhabenen Saal, der viel Raum für geistliche und geistige Momente schafft. Das repräsentative Treppenhaus mit integriertem Lift führt ins Obergeschoss mit den Büro-, Besprechungs- und Unterrichtsräumen. Die Aussicht rundherum zu den toggenburger Bergen und Hügeln schafft Räume mit hohem wohlbefinden. Die Nebenräume sind im Untergeschoss und Dachgeschoss.

 

Verfahrensart: Projektwettbewerb im Einladungsverfahren
Zeitraum: 2014
Geschossfläche: 970 m2 (SIA 416)
Auslober: Evangelische Kirchgemeinde Ebnat-Kappel

Charakteristik: Neubau / Öffentlicher Bau / Platzbildung

 

 

 

Umbau HSG Universität, St.Gallen

Die 1963 fertiggestellte Hochschule von Walter Förderer, Georg Otto und Hans Zwimpfer musste aus betrieblichen Gründen im Innenbereich Umgebaut werden. Durch eine Horizontalverglasung der im vertikalen Bereich geöffneten Mensa, wurde das natürlich belichtete Zentrum schalltechnisch für die Nutzung von neuen Büroarbeitsplätzen optimiert, ohne das architektonische Konzept zu verändern.

 

Leistungen: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2014
BAukosten: 100'000 CHF (BKP 1-9)
Bauherrschaft: Universität St.Gallen

Charakteristik: Umbau / Umnutzung / natürliches Licht

 

 

 

Hohes Haus an der Kanalstrasse, Weinfelden

Der Besitzer eines spitz zulaufenden, unbebauten Grundstücks kam zu uns mit der Frage, was er mit diesem anfangen könnte. Wir erarbeiteten mehrere Varianten eines Wohnturm. Die exponierte Lage am Rande von Weinfelden nutzend, wird den Bewohnern des Turms ein grossartiger Ausblick auf das Thurtal geboten. Die Nähe zum Naherholungsgebiet Schöholz und der verkehrstechnisch-günstige Anschluss steigern die Attraktivität des Gebäudes.



Leistung: Studie
Zeitraum: 2012
Geschossfläche: 2'300 m2 (SIA 416)
Auftraggeber: privater Investor

Charakteristik: Anlage- und Renditeobjekt / Wohnturm / Naherholungsgebiet

 

 

 

Haus in der Landwirtschaftszone, Mörschwil

Auf einem Grundstück in einer Landwirtschaftszone zwischen der Stadt St. Gallen und dem Bodensee befindet sich das Haus der Familie Trochsler. Ein bestehendes Gebäude steht zwischen einigen hohen Bäumen, den Platzbedürfnissen der jungen Familie wird es jedoch nicht mehr gerecht. Mit dem Ziel: "Mehr Aussicht im Norden und mehr Sonne im Süden" soll das Haus erweitert werden. Um die bestehende Grundfläche zu nützen, geschieht der Ausbau einzig in die Höhe. Die Traufe wird erhöht, dadurch kann das Obergeschoss komplett ausgebaut werden. Die Raumaufteilung im Inneren wird gänzlich neu geordnet. Ein zentraler Wohnraum bestimmt den neuen Grundriss. Dieser öffnet sich gegen Norden und Süden und erstreckt sich bis unter das Dach. Im Erdgeschoss entsteht so ein fliessender Wohnraum. Die vier Schlafzimmer im Obergeschoss werden über die kreisrunde Galerie erschlossen, welche in die Wohnhalle ragt.

 

Leistungen: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2010
Baukosten: keine Angabe
Geschossfläche: 460 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlageobjekt / Landwirtschaftsschutzgebiet

 

 

 

Atrium Haus in einem alten Weinberg, Ottoberg

Im Sommer 2010 wurden wir eingeladen zu einem Wettbewerb für die Planung eines Einfamilienhauses in Ottoberg. Die Kernidee lautete: weisser Monolith eingebettet in den Rebhang. Die Bauherren entschieden sich für unseren Vorschlag, da sich das neue Haus harmonisch in die Umgebung einpasst. Damit wird der Forderung des neu erstellten Gestaltungsplans entsprochen, welcher vorsieht, den Terrainverlauf zu wahren. Der Grundriss des Hauses ist quadratisch, mit einem zentralen Atrium. Die Seitenlängen des Quadrates sind dreigeteilt, so entstehen pro Geschoss vier Eckzimmer und ein grosszügiger, sich dazwischen aufspannender Innenraum. Aufgrund der extremen Hanglage und der sensiblen Einpassung der Architektur in die Umgebung wird mit dem Atrium eine natürliche Belichtung des zur Hälfte unter Bodenniveau liegenden Schlafgeschosses garantiert.

 

Leistungen: Baueingabe
Zeitraum: 2010
Baukosten: keine Angabe
Geschossfläche: 1'240 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Anlageobjekt / Bauen am Hang

 

 

 

Kulturzentrum Modelhof, Müllheim (TG)

Der Neubau Modelhof in Müllheim, Kanton Thurgau soll hier das vielfältige Angebot einer Akademie mit Kulturveranstaltungen, Bibliotheks-, Büro- und Schulnutzungen entstehen. Das Gebäude tritt als zweiflügelige Anlage auf, deren äusseren Räume an einen überkuppelten Innenhof anschliessen. Die Gestaltung des Gebäudes folgt dem Wunsch des Bauherrn, die Quadratur des Kreises als Formgedanke umzusetzen. Spezifischer Ausdruck dieser Vorgabe ist die Cassinische Kurve. Diese besondere Form findet sich in den Grundrissen, Fassaden ,Treppen, Säulen und Deckengewölben wieder. Der Modelhof wird durch seine Konstruktion und die verbauten Materialien wie Naturstein, Vollziegel und Holz seinem Auftrag und Anspruch auf Zeitlosigkeit und Loslösung von Moden gerecht. Der Bau verkörpert somit die Idee "Gebaut für die Ewigkeit" und ist CO2-neutral.

 

Leistungen: Baueingabe, Ausführung, Bauleitung
Zeitraum: 2010 – 2012
Baukosten: keine Angabe
Geschossfläche: 3'000 m2 (SIA 416)
Bauherrschaft: privater Investor

Charakteristik: Neubau / Kulturzentrum / Cassinische Kurve / Deckengewölbe

 

 

 

Fabrickentwicklung Elektro-Werkstatt, Niedergösgen

Im Rahmen der Strategie-Entwicklung für das Gelände der Aarepapier AG wird die Elektro-Werkstatt aus ihren bisherigen Räumlichkeiten ausgelagert und zukünftig in einem Neubau untergebracht. Dieser wird im Innenhof des Werksgeländes als einstöckiges Gebäude errichtet. Der kompakte Baukörper ist zu zwei Seiten geschlossen, die beiden anderen Seiten sind vollständig verglast und dienen zusammen mit einem zentralen Oberlicht für eine natürliche Belichtung. Der Bau ist in massiver Sichtbetonweise geplant. Durch eine Stärke von 50 cm in Dämmbeton verfügen die Wandscheiben über eine starke Speicherfähigkeit und Wärmedämmung. Durch einen Wärmetauscher wird die Prozesswärme aus der benachbarten Papiermaschinenhalle zur Gebäudeerwärmung genutzt. Der offene, rechteckige Grundriss erlaubt eine flexible Raumaufteilung, geänderte Nutzungen im Lauf der Jahre werden somit ohne bauliche Veränderungen ermöglicht.

 

Leistung: Studie
Zeitraum: 2011
BKP 1-9: 1.2 Mio. CHF
Geschossfläche: 370 m2 (SIA 416)
Auftraggeber: privat
er Investor

Charakteristik: Studienauftrag / Papierfabrik / Umnutzung

 

 

 

Apartmenthaus Weinfelden

Das ehemalige Arbeiterwohnhaus eines Kartonagenwerks in Weinfelden entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und soll durch geschickte Transformation in ein zeitgemässes Apartment-Haus umgebaut werden. Der Bestand zeichnet sich durch eine reguläre und kleinteilige Struktur von Einzimmerwohnungen aus. Wir fanden eine Lösung, die pragmatisch und ökonomisch zugleich ist: alle wesentlichen Elemente der alten Struktur werden erhalten und pro Geschoss werden drei grosszügige Wohnungen organisiert. Dazu erweitern wir das Gebäude gegen Süden um einen Vorbau, der die neue Hauptfassade bildet. Damit im Erdgeschoss keine strukturellen Eingriffe notwendig sind, wird der bisherigen Fassade ein grossmassstäblicher Träger über 3 Geschosse vorangestellt. Dies erlaubt uns die gesamte Länge des Gebäudes zu überspannen und den Wohnungen einen freien Ausblick nach Süden zu gewähren.

 

Leistung: Baueingabe
Zeitraum: 2011
Baukosten: 1.9 Mio. CHF (BKP 1-9)
Geschossfläche: 1'455 m2 (SIA 416)
Auftraggeber: privat
er Investor

Charakteristik: Renditeobjekt / Umbau / Wohnen

 

 

 

Umbau Kirchgemeindezentrum, Wigoltingen

Die evangelische Kirchgemeinde in Wigoltingen sucht für sich nach einem neuen Gemeindehaus direkt neben ihrer Kirche. Gleichzeitig soll damit auch das Dorf ein eigentliches Zentrum erhalten, mit Räumen für Jugendliche, Musik, Weiterbildung und Seniorentreffen. Diese Begegnungsstätte wird im Scheunenteil des ehemaligen Zehntenhofs entstehen. Das Konzept sieht vor, aus Kuhstall und Scheune zwei grosszügige Räume zu schaffen, welche Möglichkeiten für all die unterschiedlichen Nutzer bieten. Durch den Rückbau eines Anbaus wird die ursprüngliche Gebäudeflucht wiederhergestellt und die Scheune klar mit dem Wohnteil verbunden. Zur Belichtung ist die Südfassade vollständig geöffnet und das neue Fachwerk ist sichtbar. Die denkmalpflegerisch wertvollen Elemente bleiben erhalten und werden bewusst in Szene gesetzt.

 

Verfahrensart: offener Projektwettbewerb
Zeitraum:  2012
Geschossfläche: 260 m2 (SIA 416)
Auslober: Baukommission Wigoltingen-Raperswilen

Charakteristik: Umbau / Öffentlicher Bau

 

Impressum

 

RETO EGLOFF ARCHITECT AG

info@retoegloff.ch

+41 79 880 45 32

St. Jakob-Strasse 103
9000 St.Gallen

 

Entwurf / Gestaltung / Visualisierung / Fotografie / Programmierung

Reto Egloff Architect AG, St.Gallen

 

©

Reto Egloff Architect AG, St.Gallen